Wetterentstehung und Klima

Klima = Wetter/Zeit; Wie entsteht das Wetter ?

Quelle:http://www.geog.ouc.bc.ca/physgeog/contents/table.htm


Globale Luftzirkulation

 
KLIMAZONEN der Erde

Gebiete gleicher klimatischer Bedingungen gehören zu gleichen Klimazonen. Die übliche Einteilung in Klimazonen folgt überwiegend dem Jahresgang der Temperatur. Zur Einteilung der Erde in verschiedene Klimazonen gibt es verschiedene Klassifikationen. Z.B. unterscheidet man in Abhängigkeit

  • vom Ozean maritimes Klima
  • vom Festland kontinentales Klima.
Daneben werden je nach Kriterien Temperatur oder Niederschlag verschiedene Zonen unterschieden: Polarzone, Gemäßigte Zone, Wüstenzone (trocken), Tropische Zone, Subtropische Zone (Mediterran), Gebirgszone. (Quellen: Fachbücher der Meteorologie)


 

Wetterphänomen El Nino

Es gibt auch regelmäßige Störungen des Wettergeschehens, die weltweite Auswirkungen haben.

Wird die zyklische Erwärmung des Ostpazifischen Meeres gestört, führt das zu bedeutenden Wetteränderungen in den USA und weltweit. Man nennt dies El Niño. Dies tritt dann auf, wenn warmes Wasser vom Äquator Richtung Südamerika einströmt und das kalte Wasser des Humboldt Stroms ersetzt und zu einer Unterbrechung des Verdunstungsprozesses führt.

Im Süden der USA und Peru treten dann starke Regenfälle, Überschwemmungen. In Australien wird dies begleitet von Buschfeuern.

Unter normalen Nicht-EL-Nino-Bedingungen blasen die Passatwinde gegen Westen über den tropischen Pazifik. Diese Winde schichten warmes Oberflächenwasser im westlichen Pazifik auf, sodaß der Meeresspiegel in Indonesien ca. 0,5 m höher ist als in Equador. Die Meerestemperatur ist im Westen ca. 8°C höher bei kalten Temperaturen weg von Südamerika aufgrund von aufsteigendem kalten Wasser. Das kalte Wasser ist nährstoffreich und sorgt so für ereichhaltige Ökosysteme. Der Regen fällt bei aufsteigender Luft über dem warmen Wasser, der Ostpazifik ist relativ trocken.

Beim El Niño -Phänomen (rechts oben), verbleiben die Passatwinde im zentralen und westlichen Pazifik, was zu einem Zusammenbruch des Temperaturgradienten im Ostpazifik führt und eine Verstärkung des Temperaturgradienten im Ostpazifik bewirkt.

Dies führt zu einem Meeresspiegelanstieg und einem Niedergang der Ökosysteme, da kaltes, nährstoffreiches Wasser nicht nachgeliefert wird. Regenfälle folgen dem warmen Wasser ostwärts mit Überflutungen in Peru und Dürren in Australien und Indonesien. Die Verlagerung der atmosphärischen Wärme nach Osten mit Überlagerung des wärmsten Wassers stört die globale Luftzirkulation was zu Wetteränderungen in weit entfernten Gebieten führt.

El Nino: http://www.pmel.noaa.gov/tao/elnino/nino-home.html