Der hydrologische Zyklus

Von den Gasen der Atmosphäre absorbiert nur Wasserdampf größere Menge Wärmestrahlung (88%, siehe Kapitel Strahlung). Da in der unteren Troposphäre wenig Strahlungsemission stattfindet ( siehe Kapitel Strahlung) bewirkt die Absorption im Wesentlichen eine Erhöhung der kinetischen Energie der Luftteilchen.

Als Folge erhöht sich die Anzahl der Kollisionen, wodurch die Geschwindigkeit der anderen Luftmoleküle (N2, O2) erhöht und die Wärme verteilt wird.
Durch diese Erwärmung dehnt sich die Luft aus und steigt auf. Unterschiedliche Erwärmung sorgt für Druckunterschiede was zu Wind führt und zu einer Wärmeleitung und horizontalen Verteilung der Wärme.

Da die Luft Wasserdampf mitführt und diese sich beim Aufsteigen abkühlt kondensiert das Wasser (Regen) was zu einer enormen Wärmefreisetzung führt. (siehe Kapitel Wetter I)

Dies ist Teil des hydrologischen Zyklus auf der Erde. Grundsätzlich dieselben Vorgänge geschehen im Bereich der gebirgigen Landmassen zu dem Meeren hin.

 


Die Erde ist von 71% Wasser bedeckt, das Polareis enthält 80% des Süßwassers der Erde. Deshalb wirkt die Bestrahlung durch die Sonne primär auf die Wasser und Eismassen der Erde, die das Wärmegeschehen hauptsächlich bestimmen. Die Abbildung oben rechts zeigt klar die Korrelation der Sonnenfleckenanzahl mit der Wasseroberflächentemperatur.

Die Wassermassen der Erde sind der größte Wärmespeicher in Form einer langsam auskühlenden Speicherheizung (siehe unten). Ein gigantisches Wasserförderband befördert warmes Wasser aus dem Pazifik in den Nordatlantik. Kaltes Wasser taucht dort ab und fließt zum Pazifik zurück.

Der "Treibhauseffekt"

Derzeit wird mit dem "Treibhauseffekt" weltweit Politik gemacht, die Presse publiziert andauernd neueste Entdeckungen von Wissenschaftlern und selbst in den Schulbüchern hat dieser Effekt seinen Niederschlag gefunden.

In der Regel werden zwei "Treibhauseffekte" unterschieden :

  • den natürlichen "Treibhauseffekt" der Atmosphäre, verursacht durch die atmosphärische Strahlungsabsorption von sog. Treibhausgasen
  • den anthropogenen "Treibhauseffekt", verursacht durch die Verbrennung von C-Verbindungen durch den Menschen und damit die Anreicherung der Atmosphäre mit einem Treibhausgas.

Definition laut DENA (Deutsche Enregie-Agentur):
http://www.thema-energie.de/article/show_article.cfm?id=2367&cid=1314

Zitat : "Diese Spurengase lassen die kurzwelligen Sonnenstrahlen passieren und absorbieren die von der Erde zurückgeworfene langwellige Wärmestrahlung. Dadurch erwärmt sich die Erdatmosphäre von -18 Grad Celsius auf die bestehende Jahresmitteltemperatur von +15 Grad Celsius. Die Wirkung der Spurengase auf das Klima beschreibt der Begriff „natürlicher Treibhauseffekt“."

Analog zum Erwärmungseffekt der Glasscheiben in einem Gärtnertreibhaus spricht man bei der Wärmewirkung der Treibhausgase vom "Treibhauseffekt."

Betrachten wir zunächst den Ursprung des Begriffs, ein Gärtnertreibhaus.

Egal welche Analogie in einem Gärtnertreibhaus man für die atmosphärischen Vorgänge heranzieht, ein Gärtnertreibhaus wird deshalb so genannt, weil unter den Bedingungen in einem Treibhaus Pflanzen besser wachsen können. Dies wird dadurch erreicht, daß quasi näherungsweise ein thermodynamisch abgeschlossenes System erzeugt wird. Ein abgeschlossenes System ist ein Begriff aus der Thermodynamik, innerhalb der man die Vorgänge in der Natur in 3 Kategorien einteilt:

  • offenen Systeme, (=Austausch von Energie und Materie mit der Umgebung)
  • abgeschlossene Systeme (=Austausch von Energie mit der Umgebung) und
  • isolierte Systeme (.keine Austausch von Energie und Materie mit der Umgebung))

Dies wir durch relativ zur Außenwelt konstant gehaltene Wachstumsparameter erreicht, wie:

  1. erhöhter (konstanter) CO2-Gehalt im Treibhaus durch CO2-Begasung
    (Pflanzen wachsen zwischen 0,05 - 0,1% CO2; die derzeitige Konz. ist unteroptimal (Lehrbücher der Pflanzenphysiologie)
  2. konstante, hohe Luftfeuchtigkeit, damit ein rel. geringes Wasserpotentialgefälle Boden/Atmosphäre und
    deshalb langsame Transpiration der Pflanzen und optimale Wasserversorgung.
  3. konstante optimale Temperatur für optimalen Stoffwechsel. Dabei wird Strahlungsenergie in chemische Energie umgewandelt. Dies wird erreicht durch Verhinderung von Konvektion und Konduktion der Wärme.
  4. optimale Düngung und Fernhalten von negativen Wettereinflüssen.

Effekte im Gärtnertreibhaus zur Wachstumsoptimierung von Pflanzen

Um dieses künstliche Gleichgewicht aufrechtzuerhalten ist Energie notwendig, um eine freiwillige Zunahme der Entropie zu verhindern.

Die optimale Wachstumstemperatur im Gärtnertreibhaus wird durch ein lichtdurchlässiges Gebäude erreicht (Glashaus). Die energiereiche Sonnenstrahlung (kurzwellig, UV, sichtbar, kurzes IR) dringt durch die Glaswände, wird durch den Boden absorbiert, teilweise reflektiert, teilweise emittiert womit sich der Boden erwärmt.
Langwellige IR-Strahlung (=Wärmestrahlung) wird ebenfalls emittiert jedoch teilweise durch die Glaswände am Austritt gehindert. Die erwärmten Oberflächen heizen die Luft auf, warme Luft steigt auf. Durch das geschlossene Glashaus wird jedoch die Wärmeströmung (= Konvektion) verhindert. Auch Konduktion findet nicht statt.

Der "Treibhauseffekt", den man (bezogen auf die Wärmewirkung) genau so in einem von der Sonne beschienenen Auto feststellen kann, beruht also auf der Verhinderung des Wärmeausgleichs, der Wärmeströmung (Konvektion) und Verdunstung bzw. der Wärmeleitung (Wind) und Herstellung optimaler Wachstumbedingungen.

Öffnet man Fenster und Türen kühlt sich sofort das Treibhaus ab, es findet ein Wärmeausgleich statt.


Es gibt keinen atmosphärischen "Treibhauseffekt"!

Ein solches künstliches Gleichgewicht durch Wärmestau ohne Konvektion, ohne Konduktion, mit gleichmäßiger Luftfeuchtigkeit und optimaler CO2-Versorgung wie oben gibt es in der Atmosphäre so nicht.

Dagegen gibt es Wetter wegen des hydrologischen Zyklus und zwar lokal völlig unterschiedlich und Konvektion und Konduktion (Wind) ist Alltag. Dieses Wetter findet im unteren Bereich einer Schichtenatmosphäre statt, die durch einen Dichte- und Temperaturgradienten gekennzeichnet ist, der in einem elektrischen Feld von ca. 500 KV zwischen Ionosphäre und Erdboden existiert. Ein ständiges Bombardement durch kosmische und solare Partikelstrahlung genau so wie 100 Blitze / Sekunde liefern Energie zur Wetterveränderung. Eine ständige Heizung im Inneren der Erde mit ca. 5000 °C liefert geothermische Energie. Organismen an/in der Erdoberfläche produzieren seit 600 Millionen Jahren Abwärme. Andauernd wird Wärmeenergie in andere zum Beispiel chemische Energie transformiert. Alle Vorgänge unterliegen zyklischen Störungen (Tag/Nacht, Jahreszeiten usw.), wobei starke Ungleichgewichte entstehen.

In der Erdatmosphäre haben wir zwar einen Schichtenaufbau mit Temperaturinversion an der Grenze Troposphäre/ Stratosphäre was man analog einem quasi geschlossenen Gehäuse sehen kann, da keine warme Luft mehr aufsteigen kann. Jedoch gibt es eben in größtem Umfang Wärmeströmung und Wärmeleitung, was die Wärme abführt. Zusätzlich hat unsere Atmosphäre durch die Wasserdampfaufnahme (Verdunstung/Kondensation) ein zusätzliches Erwärmungspotential. Die in den Wasserdampfmolekülen quasi gespeicherte Strahlungsenergie (= höhere kinetische Energie) wird bei der Kondensation zu flüssigen Wassermolekülaggregaten (= Wassertropfen) in Konvektion und Konduktion (Wind) transformiert.

Demnach fehlen in der Erdatmosphäre eigentlich die Voraussetzungen für einen solchen Erwärmungseffekt, wie im Gärtnertreibhaus. Die Begriffe "Treibhauseffekt" und "Treibhausgase" sind deshalb mißverständlich. Besser wäre es vom thermodynamischen Atmosphäreneffekt oder atmosphärischen Wärmeeffekt zu sprechen (1).

Nach dem in der Naturwissenschaft allgemein seit ca. 150 Jahren anerkannten Prinzip des Aktualismus gelten Naturgesetze auch in der Vergangenheit und an beliebigen Orten des Weltraums. Nach bisherigem Wissen korrelierte nie im Phanerozoikum (ca. 600 Millionen Jahre) die globale Temperatur ( eine rein statistische, irreale Größe) die Temperatur mit der CO2-Konzentration. Gemäß Berner (CO2) und Scotese (T) ergibt sich in paläontologischen Zeiten ein rel. konstante Erdtemperatur von ca. 8°C mehr als heute unterbrochen von 4 globalen Kaltzeiten, in der letzten leben wir. Die CO2-Konzentration korrelierte ursächlich nie damit und fällt seit 600 Millionen Jahren vom 20 fachen auf den heutigen Wert. Keine Eisbohrkernmessung oder der heutig beobachtbare Tagesgang der Temperatur lassen auf einen durch Spurengase (CO2, Methan, Ozon) verursachten Wärmeanstieg schliessen. Außer irgendwelche Emissionen zu berechnen läßt sich kein solcher Effekt ursächlich nachweisen, weder seit 600 Millionen Jahren, noch in historischer Zeit ( z.B. 1000 Jahren) noch heute.

Fehler des physikalischen Denkmodells "Treibhauseffekt"

Die oben zitierte Definition des "Treibhauseffektes" beruht im Wesentlichen auf der Anwendung der Planckschen Gleichung für ideale schwarze Körper auf das Gasgemisch der irdischen Atmosphäre. Die atmosphärischen Gasmoleküle (ca. 78% N2, 21% O2 oder Gasatome: 0,9% Ar) verhalten sich jedoch nicht als schwarze Körper, die alle Strahlung absorbieren und emittieren sondern wie nahezu alle Materie als graue Strahler die nur teilweise emittieren. Dies wird durch die Albedo zum Ausdruck gebracht. Die Albedo gibt das prozentualen Reflexionsvermögen einer Fläche im betrachteten Wellenlängenbereich an.

Im sichtbaren Bereich des Spektrums werden von den Substanzen auf der Erde im Mittel etwa 30% der Strahlung, die auf sie trifft reflektiert.  Im thermalen Infrarot etwa 2-5%. Die Substanzen unserer Umgebung sind als im sichtbaren Bereich keine schwarzen Strahler, im thermalen Infrarotbereich aber fast perfekte schwarze Strahler. Man blendet also zur Berechnung eines schwarzen Strahlers einfach die nichtzutreffenden Wellenlängenbereiche ( also fast alle anderen) aus.

Dies ist ein Grundfehler der Treibhaushypothese. Auf diese Weise werden alle zur Absorption fähigen Moleküle als strahlend angesehen, denn nur für diese gilt das Plancksche Gesetz. Dadurch ergibt sich ein weiterer Grundfehler, nämlich die Ignoranz der anderen Wärmeformen Konvektion und Konduktion, die ja tagtäglich in größtem Umfang als Wetter beobachtet werden können. Diese einseitige Betrachtungsweise ( ohne Wetter) führt zu einer Serie falscher Schlußfolgerungen und letztendlich zu einer maßlos überhöhten Angabe IR-abstrahlender Moleküle und damit fälschlicherweise dem so genannten wärmenden Treibhauseffekt. Tatsächlich emittiert nur ein minimaler Prozentsatz von IR-emissionsfähigen Molekülen in der Atmosphäre in der unteren Troposphäre (und um die geht es, hier findet Wetter statt). Die Treibhaushypothese in der Erdatmosphäre ist aus folgenden physikalisch-chemischen Gründen falsch:

Betrachten wir einfach mal z.B. CO2- Moleküle in den ersten 10 Km der Atmosphäre mit Boden-Temperaturen von real  ca. - 60°C ( Sibirien, Antarktis) und + 60°C (Afrika).

In der Realität haben wir also offensichtlich eine Maxwellsche Geschwindigkeitsverteilung. Nachfolgend ist diese für den Bereich der Troposphäre (ca. 10 000 km) berechnet.

Die atmosphärischen Moleküle bewegen sich regellos, stoßen mit einer berechenbaren Wahrscheinlichkeit zusammen und übertragen dabei ihre kinetische Energie (elastischer, unelastischer Stoß).

Aus der Maxwellschen Geschwindigkeitsverteilung ergibt sich eine geringe Zahl langsamer bzw. schneller Moleküle und eine größere Zahl mittelschneller Teilchen. In der Realität wird durch Tagesschwankungen und Wetter ständig diese Verteilung verändert.

Obige Aussagen beschreiben die kinetischen Eigenschaften, nun kommen die quantenphysikalischen Vorgänge. Beide Beschreibungen der Materie müssen gelten.

Welche CO2-Moleküle strahlen nun real, welche mißt man mit einem IR-Spektrometer?

In der Treibhaushypothese wird behauptet, es müsse wegen eines thermodynamischen Gleichgewichts zu einer Abstrahlung kommen. Tatsächlich strahlen (laut Stefan-Boltzmann bei schwarzen Körpern) die Moleküle entsprechend ihrer Strahlungstemperatur ab, d.h. die Umgebung der betrachteten Moleküle hat eine bestimmte messbare Temperatur (= Strahlungstemperatur).
Wie jeder Stoff strahlt CO2 nur bestimmte Wellenlängen ab, die seinen angeregten Zuständen entsprechen, das sind Wellenlängen ca. bei 3, 4 und 14 Mikrometern. Das ist rel. wenig z.B. im Vergleich zum gesamten IR-Bereich oder der Absorptionsfähigkeit von Wasser.

(Achtung: Emission heißt Rückfall aus einem angeregten Zustand, der eine gewisse Verweildauer hat in den Grundzustand)

Antwort:

Mit der oben dargestellten Glockenkurve strahlen nur die Moleküle, die so langsam sind, daß sie nicht vor dem Rückfall aus dem angeregten Zustand in den Grundzustand mit N2 und O2 zusammenstoßen. Und da 99,9% N2 und O2 existieren, ist die Zusammenstoßwahrscheinlichkeit mit diesen recht hoch. Die Verweildauer bei Anregung durch Mikrowellen (Rotationsanregung) beträgt  bei CO2 ca. 10-10 Sekunden, bei Anregung durch Infrarot (Vibrationsanregung) ca. 10-5 - 10-4 Sekunden.

Vergleicht man nun die Zusammenstoßwahrscheinlichkeit der bei z.B 25 °C für CO2 von 9,6 x 107/ Sekunde mit der Verweildauer der angeregten Elektronen des CO2 im angeregten Vibrationszustand bei Strahlungsabsorption von ca 1 x 10 -6 Sekunden, bevor sie wieder die absorbierte Strahlung emittieren, fällt auf, daß bei Bedingungen am Erdboden CO2 im Mittel keine Wärme abstrahlt werden kann, da vorher ein Zusammenstoß mit anderen Luftteilchen stattfindet (=Stoßdeaktivierung).

Was man also mit Planck berechnet, sind also die wenigen ganz langsamen  unten und mehr oberhalb 10 km Höhe. Man erfasst also mit der Planckschen Gleichung (oder Stefan Boltzmann) den Haupteil der CO2-Moleküle garnicht, weshalb die Gleichung nicht anwendbar ist und unterhalb 10 km falsche Ergebnisse liefert. Dieser Effekt ist unten in der Mitte dargestellt.

Diese Beschreibung beider Eigenschaften der Luftteilchen zeigt klar:

1. die Fehlerhaftigkeit der Anwendung von der Planckschen Gleichung (Stefan- Boltzmann) auf die reale Atmosphäre

2. die Gültigkeit des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik; die wenigen langsamen CO2 können die vielen anderen Luftmoleküle nicht erwärmen. Man kann den Effekt der wenigen strahlenden Moleküle zwar Treibhauseffekt nennen, nur ist dann der Begriff falsch, und ein Erwärmungseffekt kann nicht auftreten.

3. Es gibt in der realen Welt keine schwarzen Körper.

Auch die Behauptung, es findet eine Spurengase verhinderte Entwärmung (analog der Glasscheibe im Treibhaus) ist auch deshalb falsch, weil die Vorgänge im Treibhaus außerhalb des Glases stattfinden. Die sog. "Treibhausgase" befinden sich in der Atmosphäre jedoch überall, wir leben also in der Scheibe und in dieser Scheibe (= Atmosphäre) gibt es umfangreiche Wärmeleitung und Wärmeströmung. Die Definition einer "Gegenstrahlung" durch die minimal konzentrierten Treibhausgase übertreibt die realen Vorgänge maßlos (4). Das allgemein benutzte Analogmodell ist unzutreffend. Den vom IPCC usw. genannten "Treibhauseffekt", bei dem Spurengase analog einer Glaswand nenneswert zusätzliche Wärme ("Gegenstrahlung") in Richtung Erde abstrahlen gibt es so nicht!

Als Ganzes gesehen beschreibt dieses Denkmodell nicht die realen, wärmebezogenen Vorgänge in der Atmosphäre.

Der Effekt der Wärmeabsorption/Emission durch Spurengase in der Atmosphäre existiert zwar, jedoch ist dies nur ein minimaler, ineffektiver und deshalb vernachlässigbarer Teil der realen wärmebezogenen Vorgänge in der Atmosphäre. Nachfolgend einige Zahlen, um die Dimensionen zu verdeutlichen:

S = Solarkonstante 1360 W/m2
S/4 Obergrenze der Atmosphäre 340 W/m2
S/4 ( /1-a) Albedo der Erde a = 0,3 235 W/m2
1% Änderung der Albedo 1 W/m2
Geschätzter Strahlungseffekt der Erhöhung des CO2-Gehaltes seit 1750 (IPCC 1995) 1,5 W/m2
Verdopplung von CO2 4 W/m2
Strahlungseffekte von Wolken (Kühlung) 17 - 35 W/m2

Einige Wissenschaftler nehmen als Wirkung der genannten Treibhausgase eine Verhinderung der Entwärmung der Erde in der Art eines Isolators (z.B. Wolldecke) an. Isolatoren verhindern die Konvektion und/oder behindern durch die schlechte Wärmeleitung der eingeschlossenen Luft die Wärmeabgabe. Nun ist die Konzentration der wärmeabsorbierenden Spurengase wie bekannt derart klein, daß der Effekt wiederum vernachlässigbar ist.

Wie schon oben erwähnt ist ein wesentlicher Kritikpunkt der CO2-Treibhaustheorie: Sie gilt nicht in unserer historischen Vergangenheit. Die vornehmlich aus Eisbohrkernmessungen gewonnenen CO2-Konzentrationen der Atmosphäre zeigen einen lineraren CO2-Verlauf über die Jahrhunderte an. Alle modernen Klima-Erkenntnisse werden ausgehend von einen erdgeschichtlich winzigen Zeitfenster von ca. 140 Jahren gewonnen, in der die Temperaturkurve und CO2-Kurve scheinbar parallel verläuft. Tatsächlich besteht keine Korrelation. Wäre es ein Naturprinzip, daß CO2 messbare Wärme erzeugt, müßte diese in allen geologischen Zeiträumen gelten. Wie die Eisbohrkernmessungen zeigen ist der Zusammenhang umgekehrt: Wärme erzeugt CO2-Änderung (Naturgesetz, siehe alle Chemiebücher).

Betrachtet man jedoch die Eisbohrkerne einer längeren Vergangenheit z.B. 450 000 Jahre (siehe unten Antarktis) erkennt man tatsächlich eine Korrelation. Interessant ist dabei, daß zuerst die Wärme, dann der CO2-Anstieg mehrere Jahrhunderte später erfolgte.

Die oben vereinfacht dargestellten erdgeschichtlich relativ schnellen Wechsel von Warm- und Kaltzeiten in historischer Zeit entsprechen den in Meeressedimenten festgestellten Dansgaard-Oeschger-Zyklen. (7)

Der Treibhauseffekt ist eine größtenteils nicht nachweisbare Hypothese mit starker Übertreibung der IR-Strahlung als einziger Wärmeform.

 

Alle naturwissenschaftlichen Lehrbücher kennen jedoch 3 Wärmeformen. Die Wärme in der Troposphäre wird hauptsächlich durch den Wärmetransport von Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen bestimmt:

  • Wärmeisolation durch Wolken
  • Steuerung der Wolkenbildung durch kosmische Strahlung und Sonnenwind
  • der Strahlungsabsorption und Reflektion an der Erdoberfläche und dem in der Atmosphäre enthaltenen Wasser und in geringem Maße CO2 mit nachfolgender Thermalisierung; Dabei hilfreich ist der Dichtegradient der Atmosphäre mit hoher Dichte in Erdnähe,
  • Wärmespeicherung und langsame Abgabe durch die Ozeane
    Wärmetransport in den Ozeanen
  • zyklischen Kondensationsprozessen in der feuchten Atmosphäre,
  • Konvektion und Konduktion in der Atmosphäre

Dabei spielt Wasser in den 3 Aggregatzuständen die entscheidende Rolle. (Regen, Schnee, Hagel, Wolken) Die sogenannten "Treibhausgase" CO2, Ozon, Methan und FCKW geben ihre absorbierte Energie in Erdnähe durch Kollision mit N2 und O2 ab, erst in Höhen >10000 Km strahlen sie nennenswert Wärme ab.

 

Anthropogener "Treibhauseffekt"

Der anthropogene "Treibhauseffekt" wird heute ausschließlich auf die erwärmende Wirkung bzw. Entwärmung der Erde verhindernde Wirkung der "Treibhausgase" CO2, Methan, Ozon usw. durch menschliche Emission zurückgeführt und ihm eine bedeutende Rolle zugeschrieben. Da die durch die Zivilisation eingebrachten Gase nur einen Bruchteil der gesamten natürlichen Konzentrationen ausmachen ist die Wirkung dieser Spurengase nachweislich minimal im Vergleich zu anderen Faktoren vor allem Wolken.

Deshalb ist dieser anthropogene "Treibhauseffekt" ein von fehlgeleiteten Wissenschaftlern erfundenes, unwirksames, fiktives Denkmodell (5).
Die zum Beweis des menschlichen Einflusses vorgelegten Daten beruhen auf ungenauen Messungen, Spekulationen und fehlerhaften Computersimulationen.

Spurengase sind nicht klimawirksam:

Die Klimaunwirksamkeit von Methan wurde schon im 19. Jahrhundert bewiesen. Die Ausrottung des amerikanischen Bisons kann als riesiger "Freilandversuch" für diese These gewertet werden.

Gemäß der US National Bison Association betrug der Bestand des amerikanischen Bisons (Bison bison Linnaeus) zu Beginn des 19.Jahrunderts in den USA zwischen 30 Millionen -200 Millionen Stück, die hauptsächlich in den Great Plains grasten. Um 1900 existierten davon noch kaum 300 Stück, die sich heute auf 250,000 vermehrt haben. Laut (Adam, 2000) .http://rucus.ru.ac.za/~wolfman/Essays/Cow.html produziert ein grasendes Rind ca. 600 Liter Methan/Tag.

Demnach ist in den mittleren USA ein Rückgang der biogenen Methanproduktion von mindestens 30 * 106* 600*365 = 6,57 * 1012 Liter Methan/Jahr auf 300 *600*365 = 6,5 *107 Liter Methan/Jahr zu verzeichnen.

Wegen der behaupteten "Treibhauswirkung" von Methan müßte die mittlere Temperatur in den USA bis Ende des 19.Jh. deutlich gesunken sein. Die Temperaturerfassung in den Staaten des mittleren Westens begann ebenfalls gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts. (Siehe John Daly).

Der traurige "Freilandversuch" ergab keine Korrelation mit der Temperatur und den Temperaturenstiegen seit ca. 300 Jahren.

In Neuseeland ist die jährliche Methanproduktion laut http://www.maf.govt.nz/mafnet/rural-nz/sustainable-resource-use/climate/greenhouse-gas-policies/greengas-01.htm#P142_10099 ca. 1,5 Millionen Tonnen/Jahr davon 80% also 1,2 Millionen Tonnen (= 1,68 *1012 Liter/Jahr) durch Wiederkäuer. Selbst Notschlachtung hätte keine Wirkung!

Druckgradient der Atmosphäre

Bezogen auf die Temperatur besteht die Erdatmosphäre aus 7 Schichten. Die unterste Schicht bis in ca. 11 Km Höhe nennt man Troposphäre. Hier sind ca. 75 % der Masse der gesamten Atmosphäre enthalten und hier geschieht auch das Wetter. Die höchsten Temperaturen mißt man in Erdnähe. Mit zunehmender Höhe fällt die Temperatur gleichmäßig um ca. 6,5°C /1000 m. Am oberen Rand der Troposphäre herrschen Temperaturen von ca. -55 °C.

Den Zusammenhang zwischen Luftdruck und Lufttemperatur kann man aus der allgemeinen Gaszustandsgleichung sehen:

p x v = n x R x T

(p = Druck, v = spezifisches Volumen, n = Anzahl der Luftmoleküle, R = universelle Gaskonstante, T = Lufttemperatur)

Die Gleichung zeigt, daß ohne Wärmezufuhr von außen ( z.B. Strahlung, = adiabatischer Trockengradient) die Temperatur aufgrund des atmosphärischen Druckgradienten die Temperatur am Erdboden am höchsten ist. Dies ist unabhängig von der Zusammensetzung des Gases, hat also nichts mit CO2, Methan usw. zu tun.

Dichtegradient und elektrisches Feld in der Atmosphäre

Quellen: (2, 3)

Zusammenfassung atmosphärischer Wärmeeffekt

Hier nochmals alle physikalischen und chemischen Effekte, die in der Summe den atmosphärischen Wärmeeffekt ausmachen. Er beruht im Gegensatz zum offiziell propagierten "Treibhauseffekt" auf den thermodynamischen Eigenschaften der Luft und den Wolken.

 

Quellen:
(1) http://people.freenet.de/klima/indexAtmos.htm
(2) Physikbücher, Meteorologievorlesungen
(3) http://www.geog.ouc.bc.ca/physgeog/contents/7h.html
(4) http://mitglied.lycos.de/climate/gegenstrahlung.htm
(5) http://people.freenet.de/klima/Einfluss.htm
(6) http://real-planet.eu/treibhauseffekt.htm