|
1.
Nach dem Stefan/Boltzmann-Gesetz ist die Strahlungsmenge der Sonne
= sTs4 (Ts = Temperatur der Sonne, 5770K)
2. Die
Menge Energie, die die Erde erreicht ist bestimmt durch die Umlaufbahn
und die kugelige Form der Erde als: Rs2/rs2
(Rs = Radius der Sonne; rs = Radius der
Erdumlaufbahn um die Sonne)
3. Strahlungsmenge,
die die Erde erhält ist:
sTs4 Rs2/rs2
pre2 (re =Radius der Erde)
4.
Strahlungsmenge, die die Erde verliert ist:
sTe4 (4 pre2) (Te
=Temperatur der frühen Erde)
5.
Nach dem Energieerhaltungssatz und der Annahme, daß
die Erde keine eigene Energie produziert
und als Strahlung emittiert und weiterhin alle Strahlung
absorbiert wird ergibt sich:
Energie (Input) = Energie (Output)
sTs4 Rs2/rs2
pre2 = sTe 4 (4
p re 2)
Auflösung nach Te
= ((Rs2/rs2) Ts4/4)
= 254,7 K = -18°C. (=
Temperatur an der Erde ohne Atmosphäre)
Berücksichtigt man, daß
ein Teil der Strahlung reflektiert wird (30% Albedo ) ergibt sich
ca. 255 K, also 33K weniger als die heutige mit Atmosphäre
(287 K = +15°C). Die Differenz,
also der Effekt der Atmosphäre wird "Treibhauseffekt"
genannt.
Die Temperatur Te wird
als Temperatur des Strahlungsgleichgewichts bezeichnet
(1).
Albedo (L) = % der eintreffenden
Strahlung, die in den Weltraum zurückreflektiert wird = 30%
für die Erde

Die obige Berechnung, die weltweit
von den Treibhausbefürwortern für das Treibhausmodell
zugrunde gelegt wird ist ungeeignet eine genaue Aussage über
die Wärme in Erdnähe zu machen:
- Die Albedosteuerung
durch Sonnenwind und kosmischen Strahlen
wird nicht berücksichtigt!
Weiterhin wird beim Albedo das sichtbare Licht mitgerechnet.
- Schlußfolgerungen
in die Erdgeschichte sind nicht
zulässig, da vom heutigen IST-Wert ausgegangen wird.
- Die aus den Strahlungsenergien
berechneten Temperaturen von z.B. 254 K sind Strahlungstemperaturen,
die Oberflächentemperatur von +15 °C ist der Mittelwert
gemessenener Temperaturen, der
aus den thermodynamischen Eigenschaften der Luft resultiert
(Stoffe strahlen nicht bei Mittelwerten!!!).
- Die Solarkonstante
ist nicht konstant!!! siehe NASA 2/2003:
http://science.nasa.gov/headlines/y2003/17jan_solcon.htm?list696848
- Die Oberflächentemperatur
der Erde wird allein aus der Sonnenbestrahlung und der Absorption
und Emission abgeleitet, die kosmische Strahlung, Thermodynamik,
Wolken und geothermische Energie wird ignoriert.
Da die eingestrahlte Energie vielfältig in andere Energieformen
wie kinetische Energie, chemisch Energie usw. umgewandelt wird,
eignet sich der Begriff "Strahlungsgleichgewicht"
nicht , um die verschiedenen Energie- und Wärmetransformationen
zu beschreiben.
Der globale Energieumsatz läßt sich nur als Energiegleichgewicht
verstehen.

Oben die Variation der Solarkonstanten
in den letzten 20 Jahren
Die blaue Farbe des
Himmels entsteht durch die Zerstreuung der Lichtwellen an den
Luftmolekülen (ca. nm). Dies wird Rayleigh-Streuung
genannt. Die Mie-Streuung entsteht durch die Beugung an
den Aerosol-Teilchen ( z.B. Wolken; ca. mm; 4).
Betrachtet man die Abhängigkeit
der eingestrahlten Sonnenstrahlung von der Wellenlänge, ergibt
sich Folgendes:

Wie man sieht liegt das Maximum
der Sonnenstrahlung bei 500 nm
(= ca. 6000 K Strahlungstemperatur) also im
sichtbaren Bereich und grün. Auch ein Grund, warum wir Menschen
am grünempfindlichsten sind. Der Bereich der elektromagnetischen
Strahlung der Sonnen, den wir sehen können geht von ca. 400
nm (blau) bis 700 nm (dunkelrot). Treffen alle diese Wellenlängen
gleichzeitig ins menschliche Auge nehmen wir weißes Licht
wahr. Trifft diese Licht z.B. auf ein Blatt einer Pflanze, so
absorbieren die Blattfarbstoffe (Chlorophylle, Carotinoide usw.)
in den Chloroplasten der Pflanzenzellen blau und rot und reflektieren
grün, weshalb wird die Blätter grün wahrnehmen.
Verschafft man sich einen Überblick
über einen größeren Wellenlängenbereich sieht
das so aus:

Dabei bedeuten 20 dB = Dämpfung
auf ein 10tel, 40 dB = Dämpfung auf ein 100stel.

Wasserdampf absorbiert
den größten
Teil der Wärmestrahlung und nicht CO2.
Dabei
ist nicht zu vergessen, daß jede Energieaufnahme zur Vergrößerung
der kinetischen Energie führt, d.h. die Teilchen bewegen
sich schneller oder drehen bzw. vibrieren strärker, kollidieren
öfters und geben somit ihre Energie an andere Teilchen weiter.
(5)
Das Emissionsspektrum der
Erde ist nachfolgend abgebildet. Ihr Maximum liegt bei 10mm
(= 15°C=288 K) im IR-Bereich (Wärmestrahlung zw.
0,7 - 100 mm; ). Der Absorptions/Emissionseffekt atmosphärischer
Gase ist ebenfalls eingezeichnet.
Bemerkenswert ist, daß Stickstoff (78%) und Sauerstoff (21%)
im Infrarot nicht absorbieren. Weiterhin liegt die Absorption
der Gase wie z.B. CO2 bei 220 K also -53°C, einer
Temperatur in einer Höhe von ca. 11 Km am Rand zur Stratosphäre.
Die Wasserabsorption überlagert die CO2-Absorption. Die Wasserdampfabsorption
überlagert die CO2-Absorption.
D.h. in der gesamten Luftschicht
unterhalb strahlt praktisch kein CO2 und auch die anderen sogenannten
"Treibhausgase" geben aus denselben dargelegten Gründen
keine nennenswerte Energie in Form von Strahlung ab.


|